1- Telefonisches Interview: Man wird über seinen Hintergrund befragt, die Motivation, in das Unternehmen einzutreten, wie man in manchen Situationen reagiert, was man über das Unternehmen weiß.
2- Assessment-Center: Es lief nicht ab wie in normalen Assessment-Centern, wo alle Bewerber zusammen Aktivitäten durchführen müssen. Wir trafen uns jedenfalls nur zu Beginn des Tages, während der Wechsel zwischen den Gesprächen und am Ende des Tages.
Es gab drei Phasen, in denen jeder von uns persönlich mit den Gesprächspartnern zu tun hatte.
- Technisches Gespräch: Es wird nach allem gefragt, was man hinischtlich der Stelle, für die man sich bewirbt, weiß, nach Herausforderungen, denen sich die Industrie in diesem Bereich gegenüber sieht, und auf jeden Fall nach dem Hintergrund, den man hat. Auch danach, wie man in einigen Situationen reagieren würde, von denen sie einem erzählen.
- Rollenspiel
- Problemlösung: Man wird mit einem internen Problem konfrontiert, das man völlig verstehen und über das man eine Präsentation vor zwei Leuten aus der Geschäftsleitung halten muss. Man muss erklären, warum man gerade diese Lösung wählte, und sie überzeugen.
Positives:
- Die deutsche Sprache war für das Vorstellungsgespräch kein Muss (zumindest offiziell - keine Ahnung, ob das irgendeinen Einfluss auf die Entscheidung hatte!)
- Eine wirklich interessante Erfahrung, egal ob man ausgewählt wird oder nicht.
Negatives:
- Das Einzige, was ich wirklich schlecht finde, ist, dass sie mir innerhalb der geplanten Zeit keine Rückmeldung gaben (die nebenbei gesagt drei Wochen betrug!). Ich musste fast um eine Rückmeldung betteln. (Zu der Zeit war es offensichtlich, dass ich nicht ausgewählt worden war.) Jedenfalls finde ich es immer noch wirklich ärgerlich, einfach keine Rückmeldung zu geben, weil ich nicht ausgewählt wurde!! Aber um ehrlich zu sein, ich bekam die Rückmeldung etwa 6 oder 8 Wochen später, nur am Telefon, und bis jetzt (mehr als ein Jahr später) erhielt ich keine offizielle Antwort!